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Die aktuelle Liturgie

Donnerstag, 25. Juni 2026

Thema «Ferien geniessen dürfen»

Einführung

Vater, du schenkst mir heute einen freien Tag, einen Tag, an dem ich aufatmen darf. Du schenkst mir ihn wie den Sonntag, an dem wir uns an die Auferstehung deines Sohnes Jesus erinnern.

Lass mich heute aufstehen aus aller Unlust, Resignation und Angst. Lass mich aufstehen zum Leben. Schenke mir heute die Fantasie, das zu tun, was mir wirklich Freude bereitet. Und lass mich heute froh in den Tag gehen, damit durch mich auch andere froher werden.

Lass mich den Tag geniessen und spüren, dass das Leben Spass macht und dass es sich lohnt, zu leben und die Schönheit deiner Schöpfung zu geniessen.

Bibellesung Lukas 7, 36 – 50
 

Einmal wurde Jesus von einem Pharisäer zum Essen eingeladen. Er ging in das Haus dieses Mannes und begab sich an den Tisch. Da kam eine Prostituierte herein, die in der Stadt lebte. Sie hatte erfahren, dass Jesus bei dem Pharisäer eingeladen war. In ihrer Hand trug sie ein Fläschchen mit kostbarem Öl. Die Frau ging zu Jesus, kniete bei ihm nieder und weinte so sehr, dass seine Füße von ihren Tränen nass wurden. Mit ihrem Haar trocknete sie die Füße, küsste sie und goss das Öl darüber.

Der Pharisäer hatte das alles beobachtet und dachte: »Wenn dieser Mann wirklich ein Prophet wäre, müsste er doch wissen, was für eine Frau ihn da berührt. Sie ist schließlich eine stadtbekannte Hure!«

»Simon, ich will dir etwas erzählen«, unterbrach ihn Jesus in seinen Gedanken. »Ja, ich höre zu, Lehrer«, antwortete Simon. »Ein reicher Mann hatte zwei Leuten Geld geliehen. Der eine Mann schuldete ihm 500 Silberstücke, der andere 50. Weil sie das Geld aber nicht zurückzahlen konnten, schenkte er es beiden. Welcher der beiden Männer wird ihm nun am meisten dankbar sein?« Simon antwortete: »Bestimmt der, dem er die größere Schuld erlassen hat.« »Du hast recht!«, bestätigte ihm Jesus.

Dann wandte er sich der Frau zu und sagte zu Simon: »Sieh diese Frau an! Ich kam in dein Haus, und du hast mir kein Wasser für meine Füße gegeben, was doch sonst selbstverständlich ist. Aber sie hat meine Füße mit ihren Tränen gewaschen und mit ihrem Haar getrocknet. 45Du hast mich nicht mit einem Kuss begrüßt. Aber seit ich hier bin, hat diese Frau gar nicht mehr aufgehört, meine Füße zu küssen. Du hast meinen Kopf nicht mit Öl gesalbt, während sie dieses kostbare Öl sogar über meine Füße gegossen hat. Deshalb sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind ihr vergeben; und darum hat sie mir so viel Liebe erwiesen. Wem aber wenig vergeben wird, der liebt auch wenig.«

Zu der Frau sagte Jesus: »Deine Sünden sind dir vergeben.« Da tuschelten die anderen Gäste untereinander: »Was ist das nur für ein Mensch? Er vergibt sogar Sünden!« Jesus aber sagte zu der Frau: »Dein Glaube hat dich gerettet! Geh in Frieden.«

Stille und Fürbitte
Auferstehungs-

ruf

Er ist auferstanden — Le Christ est ressuscité — Christi e risorto — Cristo ha resucitado — Christ is risen — Christus is obgestaan — Christus surrexit — Er isch uferstande
 «Unser Vater»
Gemeinsame

Lesung

Wir sehen viele Wege, doch welchen sollen wir gehen? Wir hören viele Worte, doch welches bleibt bestehen? Zeig uns, Herr, den rechten Weg, der zum Ziele führt. Gib uns du das gute Wort, das uns retten wird.

Wir gehen viele Wege und müssen auch weiter gehen. Wir folgen vielen Worten, auch wenn wir nichts verstehen. Zeig uns, Herr, den rechten Weg, der zum Ziele führt. Gib uns du das gute Wort, das uns retten wird.

Wir sehen viele Wege, doch einen müssen wir gehen. Wir hören viele Worte, nur eines bleibt bestehen. Zeig uns, Herr, den rechten Weg, der zum Ziele führt. Gib uns du das gute Wort, das uns retten wird.

Segen

Gesegnet sind wir, wenn wir den Himmel und damit das Reich Gottes dort verwirklichen, wo wir Liebe bringen, wo Schönheit uns anrührt, wo Güte aufstrahlt.

Gesegnet sind wir, wenn wir den Himmel und damit das Reich Gottes verwirklichen, dass alle Menschen gleich sind, dass niemand den anderen ausbeutet, dass Frieden gelebt wird und vor allem Liebe uns anleitet zum Handeln.

Wir glauben, dass Gott uns segnet, wenn er in uns, durch uns und um uns lebt. Die Kraft des Geistes Gottes wird uns dabei helfen, was Jesus versprochen hat.